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Goldsuche auf Aruba

Goldsuche auf Aruba

Während des 15. und 16. Jahrhunderts reisten Abenteurer auf der Jagd nach Reichtum und Schätzen durch die Karibik. Einer Legende zufolge wurde eine dieser Schatzinseln „Oro Ruba“ genannt, was soviel wie „rotes Gold“ bedeutet. Diese Insel, mittlerweile als Aruba bekannt, sieht in der Tat auf eine wechselvolle Vergangenheit voller Piraten und Goldsuchern zurück. Überbleibsel dieser spannenden Geschichte können noch heute auf Aruba besichtigt werden.

Bushiribana

An der Nordküste, auf halber Höhe der Insel, liegen die verlassenen Goldminen, die im 19. Jahrhundert das pulsierende Zentrum des Goldrauschs auf Aruba darstellten. Die arubanischen Goldvorkommen waren im Jahre 1824 entdeckt worden, und insgesamt wurden letztendlich mehr als anderthalb Millionen Kilo Gold gefördert. Nicht weit davon befinden sich die Ruinen einer alten Piratenburg, deren Ursprünge möglicherweise bis ins Jahr 1499 zurück reichen, dem Jahr, in dem Alonso de Ojeda aus Spanien auf die Insel kam.

Balashi

Wenn Sie in Richtung Pos Chiquito entlang der Südwestküste weiterfahren, machen Sie einen Abstecher nach links und fahren Sie durch den historischen „Franzosenpass“, eine schmale Felsschlucht, die von Hunderten schnatternder Sittiche und anderen Vögeln bewohnt wird. Ganz in der Nähe, an der Spitze der Spanischen Lagune, befinden sich die Ruinen der Goldmine Balashi. Die Spanische Lagune war einst das berüchtigte Versteck von Piraten. Heute befindet sich dort die zweitgrößte Meerwasserentsalzungsanlage der Welt.

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