Sie sind hier: Startseite » Fundorte » Europa

Goldsuche in Rumänien

Goldsuche in Rumänien

Seit der Bronzezeit bis in die Gegenwart wird im Siebenbürger Erzgebirge Goldbergbau betrieben. Die wichtigsten Reviere liegen noch heute in einem Gebiet, das sich durch ein ungleiches Viereck umgrenzen läßt und dessen äußere Ecken die Städte Offenbanya (Offenburg/Baia de Aries), Zalatna (Zlatna), Nagyag (Sacarimb) und Krsbanya (Baia de Cris) bilden. Rege Betriebsamkeit herrschte besonders unter den Römern; sie nannten diese goldreiche Provinz Dakien.

Zurück zur Seite Fundorte |

Weitere Themen: Goldsuche in Deutschland | Schweiz | Balkan | Belgien | Bulgarien | Finnland | Frankreich | Griechenland | Großbritannien | Italien | Österreich | Polen und Tschechien | Rumänien | Schweden | Spanien und Portugal | Ungarn |

Gegen Ende des 9. Jahrhunderts eroberten Ungarn das Land. Ab 1141 wurden deutsche Bergleute ins Land geholt. Mehrmals wechselte das Land seine Herrschaft; erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde Siebenbürgen Rumänien zugeschlagen. Von 1919 bis 1932 galt das Land als zweitgörter Golderzeuger Europas, fiel aber 1933 an die dritte Stelle zurück.

Hier eine Übersicht der wichtigsten Bergbauorte: Groß-Schlatten (Abrudbanya, Abrud), Klein-Schlatten (Zalatna, Zlatna), Verespatak (Rosia Montana), Bucsum (Bucium), Altenburg (Krsbanya, Baia de Cris), Brad, Boitza (Boicza, Baita), Groastdorf (Nagyag, Sacarimb), Offenburg (Offenbanya, Baia de Aries), Botes, Vulkoj-Karabia, Ruda (Ruda-Barza), Felsbanya (Baia Sprie), Nagybanya (Baia mare), Kapnik, Illoba, Telkibanya.

Alt
Aranyos (Aries)
Maros
Krs
Bistritz (Bistrita)
Gran
Abrud
Rosia
Zzamos
Göllnitz
Hernad
ferner im Thebeatal (Czebe) bei Caraciu.