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Goldwaschen am Rhein bei Kleinkems

Waschplatz sogar bei Hochwasser geeignet

Führt der Rhein erst einmal Hochwasser, kann's mit dem Goldwaschen ziemlich düster aussehen. Viele Plätze, die ansonsten eine traumhafte Kulisse bieten, sind überflutet oder schlimmstenfalls sogar nicht einmal erreichbar. Doch Goldwaschen funktioniert auch bei Hochwasser, vorausgesetzt man kennt die richtigen Plätze und der Rhein führt nicht gerade eine Jahrhundertflut.

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Ein solcher Platz "für alle Fälle" liegt bei Kleinkems. Wenn andere goldführenden Geröllbänke längst metertief unter Wasser stehen: Hier lässt sich das gelbe Metall noch immer schürfen.

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Unter realen Bedingungen habe ich den Platz getestet. Die Isteiner Schwellen und die Neuenburger Insel waren längst unter einer Flut verschwunden, da schaute die Kleinkemser Waschstelle noch immer rund einen Meter aus dem Wasser.

Gut erreichbar über den Dammweg, dann eine Treppe hinab und über einen Pfad quer durch den Rheinwald, schon geht die Vegetation in eine offene Weidenlandschaft über. Dazwischen sind Kieselsteine.

Ich habe die Probe aufs Exempel gemacht und war über die Ausbeute verblüfft. Ein paar wenige Goldsucherspuren, oder waren Kinder da, die halbrunde Steinmauern mit einem Durchlass bauten? Sowohl auf der höchsten Erhebung als auch an diversen Stellen an der Wasserkante fanden sich Goldflitter.

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Ein Test mit der Waschrinne war zwar erfolgreich und bot die höchste Ausbeute, allerdings um welchen Preis! Hochwässer haben nämlich eine Eigenart, die mir gar nicht passt. Der Pegel steigt und fällt, gelegentlich um einen halben Meter innerhalb kürzester Zeit. Eine Waschrinne kann dann schnell absaufen oder plötzlich im Trockenen liegen. So erging es mir auch während meines Waschversuchs. Ich war mehr damit beschäftigt, die Rinne dem wechselnden Wasserniveau anzupassen, als dass ich mich um die eigentliche Arbeit kümmern konnte - dem Goldwaschen.

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Hinzu kommt noch eine Besonderheit: Die Geröllbank liegt an der Innenseite einer Rechtsbiegung und verfügt im Uferbereich über keine nennenswerte Strömung. Die ist jedoch für eine funktionierende Waschrinne unablässig. Deshalb muss sehr viel Zeit auch mit dem Bau eines trichterförmigen Walls eingeplant werden. Am untersten Teil der Kieselsteinmauer liegt die Rinne.

Sieht man von diesen Besonderheiten einmal ab, lohnt sich ein Besuch allemal. Während eines Testes, der kaum länger als ein Nachmittag dauerte, fanden sich zahlreiche Goldflitter von bis zu 2 mm Länge. Das meiste Gold lag sogar in den oberen Schichten. Viel Mühe hatte ich also nicht. Dafür hatte ich auch gar keine Zeit. Wie gesagt: Der Rheinpegel ging mal nach oben, dann ging's wieder nach unten. Und so weiter.

Franz-Josef H. Andorf

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