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Suche nach Goldlagerstätten

Platinfund beim Goldsuchen

Mit einer Überraschung wartete die Goldsuche auf, die ich zusammen mit dem Geologen Guy Pflieger am Altrhein bei Istein durchführte. Guy unterzog das Konzentrat einer Überprüfung. Neben 105 teils bis 1 mm großen Goldflittern fanden sich auch 22 Rheinplatinflitter. Beimengungen haben dem Edelmetall eine stählerne Farbe verliehen.

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Goldlagerstätten

Sicherlich haben Sie sich schon ein wenig mit den Goldlagerstätten beschäftigt. Sie haben erfahren, wo sich das gelbe Metall in den Flüssen am ehesten konzentriert, wie es untertage abgebaut wird und welche Eigenschaften es besitzt. Doch all die Informationen waren nur flüchtig; viel ist da nicht hängengeblieben. Sie werden noch lernen, Gold von ähnlich aussehenden Mineralien zu unterscheiden. Doch um die Lagerstätten besser verstehen zu können, müssen wir ihre Entstehung kennen. Unter- nehmen wir also gemeinsam eine Reise in die Zeit der Geburt unseres Mutterplaneten.

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Glutball

Der Glutball, den man später einmal Erde nennen wird, erkaltet nur langsam. Mit unaufhörlicher Geschwindigkeit rast er durch das Universum. Schon bildet sich nach langwierigem Brodeln und Kochen und Regnen glühender Elemente die erst Kruste dieses neuen Kindes des Weltalls. Doch das Kind ist ein wildes Laboratorium mit gigantischen Ausmaßen, sich in dem die Elemente mit anderen vereinigen und mit neuen ganze Umwandlungen erfahren.

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Gesteinsschichten

Urgebirge tauchen auf. Noch brodelt es unter ihnen und zwischen Spalten und Klüften. Verschiebungen treten auf, reißen ganze Teile in Fetzen auseinander, weitere Risse entstehen, lassen erzreiches Magma einfließen. Ein eigenartiges Metall beginnt seine Geschichte zu zeichnen. Grünlich schimmert es im geschmolzenen Magma. Gold! Es läßt sich in Quarzadern und als Imprägnation in Gesteinsschichten einschließen. Das Muttergestein wird von Winden und Strömen gespalten und fortgeschwemmt, und das Gold verliert sich auf dem Grund der Flüsse. Und manchmal trocknet ein Strom aus, in dem es sich angereichert hat, sucht ein neues Bett. Aber das Gold wird erneut von Gesteinsmassen überzogen, unter hohem Druck sammengepreßt. Nun ruht es in sogenannte Konglomerate.

Diese wunderschönen Goldflitter hat der elsässische Goldsucher Guy Pflieger im Sommer 2007 während weniger Goldwaschversuche aus dem Rheinsand bei Neuenburg am Rhein geholt.

Geologie

Die geologische Urzeit der Erde, das Achaikum, ist die Zeit der Entstehung primärer Goldlagerstätten (Berggold). Es kann als Blättchen, in Astform oder Staub auftreten, selten auch als Kristalle. Gediegenes, reines Gold besitzt die sattgelbe Farbe, die ihm seine Würde verleiht, doch als Staub ist es braun. Das Präkambrium ist die geologische Zeit der fossilen Konglomerate, in der Gebirge abgetragen werden und sich das Metall in Flüssen und an Meeresküsten konzentriert. Weitere Flüsse münden ein; infolge hohen Drucks und weiterer Ablagerungen verfestigt sich der Grund immerzu. Der geologischen Neuzeit gehört das Gold aus losen Sanden ("placer deposits") an.

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