Goldwaschen am Rhein 11.05.2019

Schweizer Silbermünzen beim Goldwaschen entdeckt

Beifunde werden beim Goldwaschen immer wieder gemacht. Diesmal fand eine Teilnehmerin zwei Schweizer Silbermünzen. Aber auch sonst hatte es der Goldwaschtag in sich. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle. Ihr seid ein super Team!

So schön kann das Goldwaschen am Rhein sein: herrliches Sonnenwetter, jede Menge Schäfchenwolken, Goldfunde in fast jeder Pfanne und – was ganz, ganz wichtig ist – eine begeisterte Schar fleißiger Goldsucher. Leute, Ihr seid einfach Spitze!

Tage zuvor hatte sich der Wetterbericht noch überschlagen mit immer wieder neuen Wetterprognosen. Vielleicht war dies auch der Grund, dass etliche Leute (wieder einmal) ihre Teilnahme kurzfristig auf einen anderen Termin verschieben “mussten”.

Doch andere füllten die Lücken, ergriffen die Chance und füllten die frei gewordenen Plätze. Sie sollten mit einem traumhaft schönen Abenteuertag belohnt werden.

Schon allein der Anblick des wildromantischen Ufers war eine Augenweide. Aufgrund des seit Wochen anhaltenden Niedrigwassers war die Geröllbank dicht bewachsen. Blumen und Gräser boten einen herrlichen Anblick. Die Schönheit der Uferlandschaft war einzigartig. Hier am Rheinufer würden wir uns den ganzen Tag über aufhalten.

Im Verlauf des Tages entdeckte eine Teilnehmerin zwei Silbermünzen. Sie steckten im Wasser zwischen zwei Kieselsteinen. Offenbar hatte hatte sie ein Schweizer Goldsucher, der hier geschürft hatte, verloren. Sie waren komplett unzerkratzt.

Von Bad Bellingen aus hatte ich einen beliebten Goldwaschplatz südlich der Kurgemeinde ausgewählt, den ich derzeit besonders gerne aufsuche.

Denn die dortige Geröllbank gilt unter Goldsuchern als eine der beliebtesten Waschbänke überhaupt. Wer den Umgang mit der Waschpfanne beherrscht, wird hier immer fündig. Der eine mehr, der andere weniger.

Das Gold hat sich im Zuge mehrerer Hochwässer in den Vorjahren angereichert. Beinahe könnte man den Eindruck gewinnen, als ob sich die Lagerstätte niemals erschöpft.

Gleich in der ersten Pfanne tauchte das erste Goldflitterchen auf, obwohl ich nur an der Oberfläche den Sand ergraben hatte. Die erste Pfanne gilt einerseits als Test, ob hier schwere Mineralien konzentriert sind, andererseits nutze ich die Gelegenheit, um den Umgang mit der Pfanne vorzuführen. Denn zum Geheimnis der Goldsucher gehört nun mal das richtige Schwenken und Rütteln der Pfanne. – Und sie da: Auf dem Pfannenboden glänzte ein kleines Goldflitterchen.

Ohne weitere Verzögerung ging es im Anschluss daran, die Pfannen aller Teilnehmer mit ausgesiebtem Sand zu Füllen. Nun hieß es für jeden, selbst zu schwenken. Anfangs fielen dem einen oder anderen die ungewohnten Bewegungen noch etwas schwer, doch in fast jeder Pfanne tauchten Goldstückchen auf. In einer Pfanne waren es gleich sieben Stück auf einmal.

Klar, dass die Schnelligkeit, mit der man das seltene Metall erschürfen kann, die Teilnehmer in Begeisterung versetzte. Mit ein wenig Übung stellte sich bald die Routine ein, so dass die Fundmenge erhöht werden konnte.

Kurz nach Mittag entfachte ich das Lagerfeuer. Die Goldsucherschar sollte eine kurze Pause einlegen, bevor wir im Anschluss die Waschrinnen in die Strömung legten und damit die Goldausbeute erhöhten. Während der Mittagspause bruzzelten Würstchen und andere Leckereien auf dem Rost.

Beinahe hätte ich’s versäumt: Ein dickes Dankeschön ebenso an meine Goldsucherkollegen “Goldbolle” Wolfgang und Hans, die den Kursteilnehmern gerne mit Tipps behilflich waren und ihnen einen Einblick in ihre Arbeit gaben. Ein weiteres Dankeschön an Steffi für ihre Hilfe während des Goldwaschtages.


Das sagen die Teilnehmer

  • Harald M. aus Neckarsteinach: Was für ein herrlicher Tag… Dieser Tag wird mir aus vielen Gründen noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Mit viel Fachwissen, locker, knuffig und fluffig, hat uns Franz-Josef durch den Tag begleitet. Die Gruppe hat von Anfang an sehr gut zusammengepasst. Einen Dank an Euch alle, liebe Goldschürfer, vor allem aber an Jan-Philipp, dafür dass wir beide so ein schönes Team sein konnten. Diesen Tag werden wir, Kathy und ich, definitiv wiederholen. Und dann selbstverständlich wieder beim Goldsucher… Vielen Dank…
  • Kathy S. aus Neckarsteinach: Lieber Franz-Josef, vielen Dank für dieses tolle Erlebnis. Es war unheimlich schön, richtig aus dem Alltag gerissen zu werden. Früher als Kind spielte ich oft an Flüssen und Bächen (so in meiner Kindheit) und Dein Erlebnis erinnerte mich an früher. Die Zeit stand still und die Erinnerungen lebten. Deine mitreißende Art der Vermittlung von Wissenswertem, die tolle Unterstützung bei der Suche von “schwarzem Sand” 🙂 und die unheimlich gute Betreuung durch Steffi und Dir waren durchweg Wohlfühlfaktor 1A. Mit Durst nach Gold sind wir zu Dir gekommen, mit einer guten Portion Erholund und Gold sind wir wieder gefahren. Wir werden auf jeden Fall Goldsucher.de weiterempfehlen. Goldige Grüße auch an Deine Goldsucherkollegen, die mir auch ewig in Erinnerung bleiben werden.
  • Dirk B. aus Freiburg: Ein tolles Erlebnis für Groß und Klein.
  • Nicole G. aus Wörrstadt: Es war ein wunderschöner Goldwaschtag, sogar die Sonne war auf unserer Seite. Der Tag wird uns immer in Erinnerung bleiben. Wir fanden Gold und lernten viele nette Menschen kennen. Vielen Dank für die schönen Stunden, die tollen Erklärungen und die Hilfsbereitschaft beim Pfannenschwenken 🙂 . Herzliche Grüße und ein dickes Dankeschön.

Du hast am Goldwaschtag teilgenommen und möchtest einen Gruß hinterlassen? Darüber würde ich mich sehr freuen. Fülle das Formular aus, auf “absenden” tippen, fertig.

 

Formular Grußtext


Goldwaschen am Rhein beim Goldsucher