Goldwaschen am Rhein 13.04.2019

Die Faszination des gelben Metalls

Gold ist ein faszinierendes Edelmetall. Nicht umsonst löst es ein seltsames Verlangen aus – und das seit jeher. Sein Glanz und die Farbe sind mit nichts anderem vergleichbar. Es ist unbeschreiblich schön und dabei sehr selten. Bei uns am Rhein liegt es verborgen im Sand. Es wartet darauf, in Besitz genommen zu werden.

Kein anderes Element übt eine solche Faszination wie das Gold aus. Seitdem es von Menschen erstmals entdeckt wurde, hat es seine Wirkung nicht verfehlt. Die Gier nach Gold hat Kriege ausgelöst und ließ ganze Völker verschwinden. Könige und andere Herrscher schmückten sich mit dem “Metall der Sonne”, das ihenn Macht und Glanz verlieh. Wer Gold besaß, hob sich von anderen ab. Und anders als Geld lässt es sich auch heute überall auf der Welt problemlos gegen andere Güter eintauschen.

Während weltweit die natürlichen Goldvorräte zur Neige gehen, gibt es immer noch zahlreiche Fundstellen, die für Freizeitdigger lohnenswert sind. Und das sogar mitten in Europa, zum Beispiel an den Ufern des Rheins.

Davon überzeugten sich die Teilnehmer des Goldwaschkurses. Auch heute ging es nicht darum, möglichst viel Gold aus dem Sand zu waschen, sondern wie die kleinen Flitterchen überlistet werden können. Die Teilnehmer aus dem Landkreis Heilbronn waren erstaunt, wie rasch es geschürft werden kann, sobald man die Technik verstanden hatte.

Die heutige Gruppe war sehr klein; etliche Leute hatten sich kurzfristig abgemeldet. Diejenigen, die dennoch nach Bad Bellingen angereist kamen und mit mir zum Goldwaschplatz südlich des markgräfler Kurortes aufbrachten, erlebten einen echten Abenteuertag. Okay, der Wind war ein wenig frisch, aber dafür belohnte uns immer wieder die Sonne mit wärmenden Strahlen. Nicht zuletzt begeisterten jedoch das Gold selbst, das in beinahe jeder Pfanne auftauchte.

Goldsucher Wolfgang präsentierte seine Goldfunde.

Die Teilnehmer waren im Umgang mit Werkzeug wie Schaufel und Sieb durchweg vertraut. Auch das richtige Schwenken der Pfanne bereitete ihnen keinerlei Probleme, so dass sie schon bald nach den ersten Übungen selbst gefundene Goldstückchen aus den Pfannen tupfen konnten.

Überrascht waren sie ebenso über die anderen Goldsucher vor Ort. Einer von ihnen, Hans aus Rastatt, feierte just am heutigen Tag seinen Geburtstag. Statt sich zu Hause feiern zu lassen, zog er es vor, den Ehrentag beim Goldschürfen zu verbringen – in der Gemeinschaft Gleichgesinnter. Zu ihnen zählte Wolfgang. Seit einem Jahr kam er erstmals mit dem Goldwaschen in Berührung. Seither lässt ihn das Rheingold nicht mehr los. Den Teilnehmern meines Goldwaschkurses zeigte er bereitwillig, was er in der letzten Zeit an schönen Funden gewaschen hatte. Das Staunen war groß und spornte die Heilbronner dazu an, es ihm nachzuahmen.

Am Abend konnten sie richtig stolz über sich und den Erfolg sein. Das erste Mal im Leben Gold gewaschen! Was für ein Erlebnis! Ein dickes Dankeschön auch an Steffi. Sie ist vom Goldwaschen ebenso begeistert und hielt den Tag in zahllosen Bildern fest.


Das sagen die Teilnehmer

  • Johannes B. aus Brackenheim: Hallo Franz, den vergangenen Samstag werden wir so schnell nicht vergessen. Am Anfang fanden wir es etwas schade, dass wir nur zu dritt an dem Spektakel teilnehmen. Aber wir fanden es dann doch super, da du dein Wissen nur mit uns teilen durftest. Nachdem uns schon in der ersten Pfanne das Gold entgegen funkelte, wussten wir, das wird ein erfolgreicher Tag. Vielen Dank nochmal dafür! Die drei Jungs aus em Schwobeländle

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Formular Grußtext


Goldwaschen am Rhein beim Goldsucher