Goldwaschen am Rhein 22.09.2018

Gruselig! Goldsucher machte seltsamen Beifund

Immer wieder werden beim Goldsuchen Beifunde gemacht. Manchmal sind es Münzen, ein andermal Schmuckstücke. Diesmal hatte ein Goldsucher ein Gebiss in der Pfanne. An den Dritten hafteten sogar  Goldzähne. Offenbar lagen die Beißerchen schon sehr lange im Geröll.

Naja, über den Fund des Tages kann man unterschiedlicher Ansicht sein. Als der Goldsucher genauer hinschaute, traute er seinen Augen nicht. Zwischen den ausgesiebten Kieselsteinen glänzte etwas Goldiges. Als er den Fund näher inspizierte, hielt er gleich ein ganzes Gebiss in den Händen – mit Goldzähnen. Vielleicht hatte sich irgendwann einmal ein Goldsucher beim Goldwaschen derart über sein gewaschenes Rheingold gefreut, dass ihm vor lauter Freude die Dritten entglitten. Kann passieren.

Einen weiteren seltsamen, allerdings weniger spektakulären Beifund machte eine Goldsucherin. Während sie die Kieselsteine und Sande inspzierte, fiel ihr Blick auf ein größeres, ungewöhnliches Etwas. Es war das Stück eines Blechs, komplett goldig überzogen. Ob der goldige Glanz aus echtem Gold bestand, konnte vor Ort nicht ermittelt werden. Ein schöner Fund war es dennoch.

Aber auch sonst war der heutige Goldwaschtag wieder ein voller Erfolg. Super Wetter, tolle Leute – und ein ziemlich erfolgreicher junger Goldsucher, der ist fast jeder Pfanne gleich mehrere Goldstückchen ortete. Und das ab der allerersten Pfanne. Der Junge hatte die Waschtechnik sofort verstanden. Entsprechend rasch und erfolgreich stellte sich der Erfolg ein. Da kam selbst ich ins Staunen.

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Doch auch alle anderen Teilnehmer hatten rasch die “Kunst des Goldwaschens” verstanden, konnten recht bald ihre ersten Goldstückchen in die Aufbewahrungsgläschen tupfen. Dabei ist es gar nicht so einfach, das Sandgemisch, bestehend aus unterschiedlich dichten Sanden, zu schwenken, rütteln und letztlich die leichteren Bestandteile über den Pfannenrand fortzuspülen. Insbesondere der letzte Schwenk machte anfangs noch ein wenig Probleme. Meist wollten die Arme und Hände nicht so, wie man es sich wünschte. Irgendwann klappte es; ab diesem Moment wurde ein Fund nach dem anderen gemacht.

Ich hatte die Teilnahmer des heutigen Goldwaschkurses auf eine Geröllbank geführt, auf der in Ufernähe eine reiche Goldlinie verläuft. Sie ist während der letzten Hochwässer entstanden und führt auffällig viele schweren Sande, darunter Magnetit, Hämatit, weitere Eisenmineralien – und Gold. Ein paar Meter daneben ist die Zusammensetzung schon eine ganz andere: Hier dominieren leichte Sande, zu erkennen an den zahlreichen (leichten) Muschelschalen.

Insgesamt erlebten die Goldwäscher einen überaus schönen und erfolgreichen Tag mit einem Abenteuer, das es in dieser Form kaum anderswo gibt. Der Altrhein ist immer noch das goldreichste Gewässer. Und das Wetter zeigt sich in diesem kleinen Paradies fast immer von seiner sonnigsten Seite. So auch heute.

Vielen Dank an alle Teilnehmer! Es war auch für mich ein ganz, ganz schöner Goldwaschtag! Dazu beigetragen haben aber in erster Linie die Teilnehmer selbst.


Das schreiben die Teilnehmer

  • Mathias K. aus Rüsselsheim: Vergesst Parker Schnabel, vergesst Todt Hoffmann, vergesst Dakota Fred! Das hier macht so einen riesen Spaß und ist viel besser als im TV! Vielen Dank Franz, es war wirklich ein Erlebnis! Anja und Mathias
  • Jennifer B. aus Ramstein: Das war ein super toller Tag! Das Goldwaschen hat uns total viel Spaß gemacht, und wir werden nächstes Jahr auf jeden Fall nochmal einen Kurs mitmachen!! Also auf bald! Stefan und Jenny

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Goldwaschen beim Goldsucher am Rhein