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Goldwaschen am Rhein 10.09.2022

Wir hatten uns auf einen total verregneten Tag eingestellt. Die Wettervorhersage war alles andere als optimistisch. Es waren sogar heftige Schauer angekündigt. Doch es sollte ganz anders kommen. Anfangs fielen zwar ein paar Regentropfen, aber schon sehr früh schob der Himmel immer wieder die Wolken zur Seite und gewährte uns einen herrlichen Goldwaschtag mit viel Sonnenschein. Der angekündigte Regen setzte dann doch noch ein, allerdings erst am Ende des Goldwaschtages. Für uns und die Teilnehmer war dieser Tag ganz sicher ein besonderes Erlebnis - mit Goldfunden.

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Seit Tagen hatten wir (Steffi und Franz) die Wetterprognosen für diesen Samstag beobachtet. Uns schwante nichts Gutes, denn es sollte den ganzen Tag heftig regnen, teils mit kräftigen Schauern. Es war sogar von vereinzelten Gewittern die Rede. Kein Wunder also, wenn ich angesichts der düsteren Ankündigungen ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend hatten. Sicherheitshalber packten wir etwas mehr Regenschutz ein, als wir womöglich benötigten. Doch die Sorge war völlig unnötig. Nach ein paar vereinzelten Regentropfen riss der Himmel auf und bescherte und einen herrlichen Tag, teilweise sogar mit blendendem Sonnenschein. Offenbar hatte der Himmel mit uns Goldsuchern ein Einsehen.

Dick eingepackt kamen wir am Goldwaschplatz an, mussten aber schon sehr früh die extra warme Bekleidung ablegen. In der Ferne tauchten zwar schwarze Wolken auf, zogen jedoch an uns vorüber.

Etwas Besseres hätte uns nicht passieren können. Und sogar der Wasserstand war über Nacht etwas gefallen. Seit Monaten beobachten wir kurioserweise einen für diese Jahreszeit erhöhten Wasserstand.

Der Pegel war zwar nicht auf dem üblichen Niveau, jedoch deutlich niedriger als vorige Woche. Wenn auch in der nächsten Zeit keine anhaltenden Regenfälle eintreten, wird der Rheinpegel weiter sinken, bis er im Januar und Februar seinen üblichen niedrigesten Wasserstand erreicht hat, erklärte ich einigen neugierigen Teilnehmern. So ist es in jedem Jahr.

Heute jedoch beschäftigen wir uns in erster Linie mit der Frage, wo das gelbe Metall zu finden ist und wie wir es aus dem Rheinsand herauswaschen. Das "königliche Metall" ist nämlich äußerst eigenwillig. Wer glaubt, es läge einfach am Ufer herum, der irrt gewaltig. Die meist kleinen Goldflitterchen verstecken sich im Sand zwischen den Kieselsteinen und wollen mühsam geschürft werden. Wer Gold finden will, muss sich darum bemühen. Mit ein klein wenig grundlegendem Wissen und ein bisschen Übung ist jedem der Erfolg sicher. Darum ging es auch in diesem Goldwaschkurs.

Schon recht früh hatten die meisten Teilnehmer den Umgang mit der Goldwaschpfanne, das richtige Rütteln und Schütteln, verstanden, weshalb wir bereits um die Mittagszeit die Goldwaschrinnen einsetzen konnten. Im Nu warenn alle drei belegt. Besonders die Kinder waren eifrig dabei, so viel wie möglich Sand in ihre Rinne zu schaufeln, um hinterher das darin gefangene Konzentrat herauszuwaschen. Und immer wieder rannten sie gemeinsam zu Steffi, die mit einer Engelsgeduld ihnen die Flitterchen aus der Pfanne tupfen.

Übrigens, der große Regen kam dann doch noch. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt bereits alle Teilnehmer gegangen. Steffi und ich räumten noch den Platz auf, wuschen die Pfannen und das Gerät und begaben uns auf dem Weg zum Auto, als pechschwarze Wolken den Himmel verdunkelten und der Regenn einsetzte. Wir hatten ein riesiges Glück. An dieser Stelle aber auch ein herzliches Dankeschön allen Teilnehmern. Einige wollen im nächsten Jahr erneut zum Goldwaschen kommen. Mal seh'n, dann werden wir sicherlich einen neuen Waschplatz aufsuchen. In jedem Fall wird das kommende Jahr das letzte mit Goldwaschkursen sein.

Grüße der Teilnehmer

  • Claudia F. aus Freimersheim: Viele Grüße aus der Pfalz. Unser Tag beim Goldsuchen war toll. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank!
  • Belinda B. aus Stuttgart: Hallo Steffi, hallo Franz, nochals vielen Dank für den tollen Tag! Vielen Dank für die Bilder. Alles Gute für euch. Herzliche Grüße aus Stuttgart, Belinda & Daniel
  • Ina G. aus Freiburg: Hallo Ihr zwei, es war ein toller Tag und besonders die Kinder hatten einen Riesenspaß. Vielen Dank! Grüße aus Freiburg, Ina
  • Sven B. aus Neuhausen: Liebe Steffi, lieber Franz, es war wirklich ein ganz toller Tag, an dem wir Euch und viele nette Mitstreiter kennenlernen durften. Anscheinend haben wir wohl zu heftig gebudelt, denn um ca. 18 Uhr wackelte die Erde :-) Erdbeben der Stärke 4,7 und das Epizentrum ziemlich genau da, wo wir schürften. Alles in allem ein unvergesslicher Tag und Ihr zwei seid einfach Spitze. Vielleicht sehen wir uns ja noch einmal nächstes Jahr. Viele liebe Grüße von Manja und Sven (die Esslinger). Anmerkung von Franz: So muss es wohl gewesen sein: Wir haben einfach zu eifrig gebuddelt. Als die Erde bebte, saßen Steffi und ich gerade bei einer Tankstelle im Café. Plötzlich wackelten die Wände und laute, undefinierbare Töne waren zu vernehmen. Es war ziemlich unheimlich. Aber nun wissen wir auch, weshalb die Erde bebte. Wir Goldsucher sind halt echte Pfundskerle (und -mädels)!
  • Jörg F. aus Marbach am Neckar: Hallo Sfeffi, hallo Franz, vielen Dank für den schönen Tag. Hat mit Euch viel Spaß gemacht. Gruß aus Marbach und alles Gute für die Zukunft, Jörg
  • Claudia E. aus Nufringen: Hallo Steffi und Franz, es war wirklich eingelungener Tag! Die Stimmung war gut und das Wetter hat mitgemacht. Danke vielmals dafür. Ich war froh, dass meine Idee für Charlottes Geburtstagsgeschenk so gut angekommen ist. Sie war hin und weg und hat ihren Goldschatz zu Hause gleich gut verwahrt, sie möchte unbedingt wieder kommen - diesmal mit ihrem Papa... Ich hoffe, dass das im nächsten Jahr klappt. Ich komme dann auch wieder mit und freue mich schon drauf. Ganz herzliche Grüße, Claudia
  • Bernd H. aus Montabaur: Auch ein Dankeschön von uns für den schönen Tag und die unvergesslichen Eindrücke!

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