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Goldwaschkurse konnten wieder starten

Endlich ist es soweit. Schon am letzten Wochenende konnten die Goldwaschkurse wieder starten. Wochenlang hielt uns das Rheinhochwasser in Atem, mussten Kurse wegen des zu hohen Pegels abgesagt werden. Am letzten Wochenende aber war der Wasserstand soweit gesunken, dass wir auf einer höher liegenden Geröllbank schürfen konnten. Und die Goldfunde waren enorm. Das Rekord-Hochwasser hat viel neues Gold angereichert. Den Bericht lest Ihr unter Rückblick. Da der Pegel weiter fällt, können wir vermutlich schon am kommenden Wochenende auf Camp 2 gehen. Wir freuen uns darauf und hoffen auch dort auf tolle Goldfunde.

Goldwaschkurse nur noch bis 2022

Die beiden zurückliegenden Jahre haben uns arg zugesetzt. Zunächst kam Corona und damit verbunden die Verordnungen, die keine Veranstaltungen mehr erlaubten, dann überraschte uns das Hochwasser, wie wir es in dieser Beharrlichkeit noch nie erlebt haben. Wochenlang goss es in Strömen. Der Rheinpegel stieg und stieg; die Goldwaschplätze versanken metertief. Die meisten der angemeldeten Teilnehmer hatten für die zwangsläufigen Terminabsagen und -verschiebungen Verständnis, andere ließen uns ihren Unmut deutlich spüren. Mehrere Tage in der Woche waren wir nur mit Kontrollfahrten an den Rhein, einem riesigen Berg zusätzlicher Verwaltungsarbeit sowie den Umbuchungen beschäftigt. Für uns bedeutete die anhaltende Unsicherheit und die enorme Zusatzarbeit Stress pur.

Wir haben uns deshalb schweren Herzens dazu entschlossen, die öffentlichen Goldwaschtermine (Goldwaschkurse) im kommenden Jahr 2022 auslaufen zu lassen. 2023 werden letztmalig ein paar wenige Termine angeboten; diese sind jedoch ausschließlich denjenigen Teilnehmern vorbehalten, die ihre Kursgebühr bezahlt haben und noch keinen Ersatztermin wahrnehmen konnten. Ihnen möchten wir als Dankeschön für ihre Geduld eine letzte Möglichkeit bieten, echtes Rheingold zu schürfen. Teilnehmer, die eine Rückzahlung erhielten, sind davon ausgenommen.

Unglaublich! In Rekordzeit stieg der Pegel des Rheins um mehrere Meter an. Ursache sind anhaltende Unwetter mit Starkregen.

Gefahren bei Hochwasser. Über Wochen anhaltende Regenfälle in Deutschland, der Schweiz und in Österreich haben Mitte Juli 2021 den Wasserstand des Rheins stark anschwellen lassen. Auch wenn es immer mal wieder eine Wetterberuhigung gab und in der Folge der Pegel geringfügig fiel, so setzten erneute Unwetter mit Starkregen der kurzen Verschnaufpause ein jähes Ende. Letztendlich erklomm der Wasserstand immer neue Höhen. Am 15. Juli 2021 um 13.45 Uhr wurde bei Rheinweiler eine Wasserhöhe von 780 cm aufgezeichnet. Normal wäre für diese Jahreszeit ein Wert von knapp über 200. [weiter lesen]

Über die Hochwasser-Situation am Rhein haben wir mehrere Videos gemacht. [Videos anschauen]

Hochwassermeldung war wohl ein Flopp. Diesmal hatten wir uns auf die offiziellen Pegelmitteilungen verlassen und fuhren "nur" zur Besichtigung zum Goldwaschplatz. Laut dem offiziellen Meldungen wäre ein Betreten des Goldwaschplatzes nur schwer möglich gewesen. Als wir ankamen, waren wir ziemlich überrascht. Der Wasserstand war zwar erhöht, allerdings hätten Steffi und ich Gold waschen können. Das passiert uns kein zweites Mal. Künftig werden wir immer Schaufeln, Pfannen und Siebe dabei haben, ganz gleich, wie viel Wasser den Rhein runter fließt. Deshalb haben wir uns diesmal darauf beschränkt, den Rheinabschnitt und den Goldwaschplatz nur zu begutachten.

Goldwaschplätze am Rheinufer. Frühling 2021. In einigen Wochen beginnen wieder die Goldwaschkurse. In diesem Jahr starten wir mit der Saison später. Ursache ist das Lockdown der Landesregierung aufgrund der Corona-Pandemie. Dennoch drängt die Zeit, denn vor Wochen führte der Rhein ein starkes und anhaltendes Hochwasser, was zu einer Veränderung des Flussbettes und seiner Ufer führte. Auch diesmal suchten wir nach der bestmöglichen Schürfstelle.

Prospektieren am Rhein. Liegt überall am Rhein Gold? Ja und nein. Damit die Teilnehmer unserer Goldwaschkurse immer Gold finden, nutzen Steffi und ich die Winterzeit fürs Prospektieren. Dabei werden Geröllbänke aufgesucht und getestet. Diesmal waren wir auf unserem Lieblingsplatz. Das Hochwasser vor wenigen Wochen hat das Ufer, aber auch das Flussbett völlig verändert. Dort trafen wir auf die Goldsucherfreunde "Goldbolle" Wolfgang sowie Hans, Roland und Rolf.

Goldsuche mit Hindernissen. Auf diesen Tag hatten sich Steffi und ich seit Tagen gefreut: Gold waschen mit dem neuen und modifizierten Highbanker. Alles schien perfekt: Die Sonne bescherte uns einen herrlichen, warmen Spätherbsttag, der Wasserstand war niedrig. Aber dann kam es ganz anders als gedacht. Dass wir letztlich dennoch schöne Funde machten, hing an der goldreichen Grabungsstelle und dem Willen, nach dem Versagen des Highbankers nur noch mit der Pfanne zu waschen. [weiter lesen]

In eigener Sache. Du interessierst Dich fürs Goldwaschen? Dann solltest Du diese Seite immer mal wieder aufrufen. Denn hier schreibe ich über aktuelle Ereignisse und verweise auf Neuigkeiten auf dieser Homepage. Somit bist Du immer auf dem neuesten Stand. [weiter lesen]

Highbanker enttäuscht sehr. Auf diesen Tag hatten wir uns seit langem gefreut: Endlich den neuen Highbanker ausprobieren und die Goldausbeute beträchtlich erhöhen. Doch es kam ganz anders, so dass ich das Gerät abschaltete und wie üblich nur mit Schaufel, Sieb, Rinne und Waschpfanne weiter machte. Nun wird das teure Gerät erst einmal umgebaut… [weiter lesen]

Rein in die Natur: für wenige Stunden, einen Tag oder ein herrlich langes Wochenende. Das neueste Buch von Yvonne Weik macht Lust, die schönsten Ecken zu entdecken. Bei mir verbrachte sie einen ganzen Tag im Goldrausch. [weiter lesen]

Auftritt in TV-Show. Diesmal begleitete mich das Fernsehteam nicht bei der Arbeit, sondern holte mich zu sich ins Studio, eingeladen als Gast einer TV-Show. Vier prominente Spürnasen sollten der Wahrheit auf die Spur kommen. Michael Antwerpes moderierte. [weiter lesen]

Filmemacher Günther Klein und sein “gestylter” Goldsucher – ich.

Menschen am Fluss.Der SWR zeigt Anfang Mai zwei aufwändig produzierte, jeweils 90-minütige Dokumentationen über den Rhein. Sie zeigen Menschen am Fluss. An der Dokumentation habe ich als Goldsucher vom Rhein mitgewirkt. [weiter lesen]

Schaufelstiel im Doppelpack. Beim Dreikönigs-Goldwaschen führte Goldsucher-Kollege Wolfgang seine neueste Erfindung vor: eine Schaufel mit zwei Stielen. Die Konstruktion verhindert das Eintauchen der Hände ins eiskalte Wasser. Hingegen musste ich meine Hände immer wieder in den Hosentaschen aufwärmen. [weiter lesen]

Das waren die Goldwaschtage. Du möchtest Dich über die Erlebnisse und Funde informieren, die wir im Rahmen der Goldwaschtage gemacht haben? Hier bekommst Du einen Überblick und viele schöne Geschichten. Lass Dich überraschen! [weiter lesen]

Das Quentchen Glück. Die perfekte Goldwaschstelle fragt nicht, ob sie gefunden werden will. Sie ist einfach da. Du musst sie nur finden. Nach einem erfolgreichen Start war sie da: In fast jeder Waschpfanne fand sich Gold. Nicht ein Stückchen, sondern oft mehrere gleichzeitig. [weiter lesen]

In der Ruhe liegt die Kraft. Der Beginn der kalten Jahreszeit heißt für mich, alte Waschplätze überprüfen und nach neuen Goldseifen suchen. Das nennt man prospektieren. Allerdings sollte man dabei allzu große Hektik vermeiden. Sonst geht’s garantiert schief… [weiter lesen]

Dreharbeiten fürs Fernsehen.Für eine aufwändige Dokumentation wollte er einen echten Goldsucher vom Rhein haben – und bat mich um Mitwirkung. Um besonders urig zu wirken, sollte ich mir einen Dreitagebart wachsen lassen und sein Designer-Jacket tragen. [weiter lesen]

Herbstbeginn. Der Goldsucher aus dem Elsass will 30 Goldstücke pro Pfanne, ansonsten taugt der Waschplatz nichts. Doch Hans ist mit seinem “Brocken” total zufrieden: 3,5 mm pures Rheingold und über 100 weitere Flitter noch dazu. [weiter lesen]